Körpersensitive Körperarbeit (TSK)

auch bekannt als TRE – Trauma Releasing Exercises

Die Körperbasierte Stress- und Traumaentladung ist eine körperorientierte Methode, die dem Nervensystem hilft, Stress, Anspannung und tief sitzende Schutzreaktionen zu lösen. Sie nutzt die natürliche Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu regulieren.

Was passiert bei der körperbasierten Stress- und Traumaentladung?

Durch eine einfache Abfolge von körperlichen Übungen wird eine sanfte Ermüdung bestimmter Muskelgruppen ausgelöst. Dadurch aktiviert der Körper ein neurogenes Zittern – ein unwillkürliches, feines Zittern aus dem Inneren heraus.
Dieses Zittern ist kein Zeichen von Schwäche – im Gegenteil: Es ist ein biologischer Regulationsmechanismus, den der Körper nutzt, um Stress abzubauen.

Warum ist die Methode hilfreich?

Stress und traumatische Erfahrungen speichern sich oft nicht nur im Gehirn, sondern auch im Körper: in Muskelspannungen, im Atem und im gesamten Nervensystem. Körper- und Trauma-Entladung setzt genau dort an, wo Worte manchmal nicht weiterkommen. Wenn der Körper loslässt, kann sich auch das emotionale System beruhigen.

Wie läuft eine Sitzung bei mir ab?

  • Wir beginnen mit einer kurzen Einführung, damit Sie sich sicher fühlen und wissen, was passiert.
  • Danach üben wir gemeinsam eine Reihe einfacher Positionen und Bewegungen, die den Körper sanft in Richtung Zittern führen.
  • Das Zittern kommt ganz von selbst – Sie müssen nichts „machen“.
  • Sie behalten jederzeit die Kontrolle: Sie können die Übung jederzeit stoppen oder die Intensität anpassen.
  • Ich begleite Sie während des gesamten Prozesses, achte auf Ihre Sicherheit und darauf, dass Sie gut im Körper bleiben.
  • Zum Abschluss integrieren wir das Erlebte und sorgen dafür, dass Sie wieder ruhig und stabil im Hier und Jetzt ankommen.

Die Methode ist besonders wertvoll, wenn Worte allein nicht ausreichen oder wenn der Körper gelernt hat, dauerhaft angespannt zu bleiben.