Neurogenes Zittern als natürliche Entladung des Nervensystems
Ich begleite traumasensitive Körperarbeit, bei der das Nervensystem durch bewusste, vorbereitende Übungen eingeladen wird, gebundene Stressaktivierung über feines, autonom entstehendes Zittern und sanfte Schwingbewegungen zu regulieren.
Der Ansatz, mit dem ich arbeite, orientiert sich an bekannten Methoden wie TRE®.
Das Vorgehen ist begleitet: Die Übungen werden bewusst durchgeführt, das Zittern selbst ist nicht willentlich erzeugt. Es zeigt sich – wenn überhaupt – nur dann, wenn das Nervensystem ausreichend Sicherheit wahrnimmt. Tempo, Intensität und Dauer werden vom Nervensystem selbst bestimmt.
Wie ich Sie begleite
In meiner Begleitung geht es nicht darum, möglichst viel oder intensiv zu zittern, sondern darum, Wahrnehmung, Orientierung und Wahlfreiheit zu erhalten.
Ich achte darauf, dass Prozesse langsam, dosiert und jederzeit unterbrechbar bleiben. Pausen sind jederzeit möglich, und das Zittern kann je nach Bedarf sanft reguliert oder gestoppt werden.
Traumasensitive Körperarbeit kann Sie dabei unterstützen:
- anhaltende körperliche Anspannung behutsam zu lösen
- das Nervensystem in seiner Selbstregulation zu stärken
- innere Unruhe und Daueranspannung zu reduzieren
- den eigenen Körper wieder als stabilisierende Ressource zu erleben
Gemeinsam klären wir, ob und in welcher Form diese Arbeit in Ihrer aktuellen Situation sinnvoll ist.
Abgrenzung zu strukturierten Entspannungsverfahren
In meiner Praxis arbeite ich mit unterschiedlichen Zugängen zur Regulation des Nervensystems. Strukturierte Verfahren wie Progressive Muskelentspannung wirken über bewusste An- und Entspannung der Muskulatur.
Bei der traumasensitiven Körperarbeit begleite ich Sie über die autonomen Regulationsprozesse Ihres Körpers, die sich nach bewusster Vorbereitung von innen heraus entfalten. Beide Ansätze können sich ergänzen – ich begleite Sie dort, wo Stabilität, Sicherheit und Unterstützung gebraucht werden.
