Häufig gestellte Fragen
Nein. Für die traumatherapeutische Arbeit ist es nicht immer notwendig, belastende Ereignisse ausführlich zu schildern. In meiner Arbeit nutze ich unter anderem EMDR. Dabei kann die Verarbeitung belastender Erfahrungen stattfinden, ohne dass jedes Detail ausgesprochen werden muss. Ich orientiere mich dabei stets an Ihrem individuellen Tempo und daran, was sich für Sie sicher anfühlt.
Organisatorische Fragen klären wir bereits im telefonischen Vorgespräch, sodass im Erstgespräch ausreichend Raum für Ihr Anliegen bleibt und wir direkt in die therapeutische Arbeit einsteigen können. Dabei steht bereits von Beginn an der Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung im Mittelpunkt, da sie eine wesentliche Grundlage für Veränderungsprozesse ist.
Das telefonische Vorgespräch dient einem ersten Kennenlernen. Wir klären organisatorische Fragen, besprechen kurz Ihr Anliegen und schauen gemeinsam, ob mein therapeutisches Angebot zu Ihren Bedürfnissen passen könnte.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode der Traumatherapie. Sie unterstützt das Gehirn dabei, belastende Erfahrungen neu zu verarbeiten und zu integrieren. Eine EMDR Therapie kann bei Traumafolgen, belastenden Kindheitserfahrungen, Verlusten und anderen emotionalen Belastungen hilfreich sein.
Nein. Viele Menschen kommen mit Themen wie Beziehungsproblemen, starken emotionalen Reaktionen, Selbstzweifeln, Ängsten oder wiederkehrenden Belastungsmustern. Gemeinsam schauen wir, welche Erfahrungen dahinterstehen könnten und welcher therapeutische Weg sinnvoll ist.
Frühe Erfahrungen prägen unser Erleben von Sicherheit, Nähe, Vertrauen und Selbstwert. Belastende Kindheitserfahrungen können sich später beispielsweise in Beziehungen, im Umgang mit Stress, in Ängsten oder in wiederkehrenden Konflikten zeigen.
Ja. Auch wenn Bindungsverletzungen oft in frühen Lebensjahren entstanden sind, können ihre Auswirkungen im therapeutischen Prozess verstanden, verarbeitet und verändert werden. Neue Beziehungserfahrungen – auch innerhalb der therapeutischen Beziehung – können dabei unterstützend wirken.
Ja. Der Verlust eines geliebten Menschen, einer Beziehung oder eines wichtigen Lebensabschnitts kann tiefe Spuren hinterlassen. Therapie kann dabei unterstützen, den Verlust zu verarbeiten und einen neuen Umgang mit der veränderten Lebenssituation zu finden.
Das ist individuell verschieden und hängt von Ihren persönlichen Anliegen, Zielen und Lebensumständen ab.
Ich arbeite mit festen 5er-Terminen, um einen klaren und gut planbaren Rahmen zu schaffen. Gemeinsam schauen wir im Verlauf, ob dieser erste Rahmen bereits ausreichend ist oder ob eine längere Begleitung sinnvoll ist.
Eine therapeutische Begleitung kann – je nach Bedarf – auch über einen längeren Zeitraum stattfinden, beispielsweise über mehrere Monate oder auch länger. Die Zusammenarbeit gestalten wir dabei transparent und besprechen den Verlauf regelmäßig gemeinsam.
