Traumasensibler Körperworkshop in Berlin – Zwischen Nähe und Distanz

2-tägiger Workshop | 10. & 11. Oktober 2026 | 10:00–16:00 Uhr

Frühbucherpreis: 220 € für beide Tage bei Anmeldung bis 18.09.2026danach 250 €

Worum geht es in diesem traumasensiblen Körperworkshop?

Was passiert in Ihrem Körper, wenn Nähe entsteht, Anspannung aufkommt oder Sie sich zurückziehen möchten? In diesem traumasensiblen Körperworkshop in Berlin-Pankow können Sie diesen Reaktionen nachspüren und neue Erfahrungen machen.

Mit körperbezogenen Übungen erleben Sie, wie sich Anspannung, Ruhe, Nähe und Distanz im eigenen Körper zeigen. Sie erfahren, was Ihnen hilft, wieder mehr Stabilität zu finden, und können ausprobieren, was sich im Kontakt mit anderen für Sie stimmig anfühlt.

Dabei geht es nicht darum, etwas theoretisch zu verstehen oder richtig zu machen. Im Mittelpunkt steht das eigene Erleben

Körperbezogene Übungen für mehr innere Sicherheit

In diesem Workshop stärken Sie Ihre Körperwahrnehmung, lernen mit (traumabedingter) Anspannung umzugehen und bekommen Einblicke, wie körperliches Erleben und Beziehung miteinander verbunden sind.

Wenn sich Trauma im Körper und in Beziehungen zeigt

Viele unserer heutigen Reaktionen entstehen nicht bewusst, sondern sind Ausdruck von Erfahrungen, die unser Bindungssystem und unser Nervensystem über viele Jahre geprägt haben.

Wenn der Wunsch nach Nähe auf die Angst vor Verletzung trifft, entstehen oft innere Konflikte. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, sich nach Nähe und Verbundenheit zu sehnen und sich gleichzeitig zurückzuziehen, sobald Beziehungen intensiver werden. Vielleicht fällt es Ihnen schwer, Grenzen zu setzen, Sie haben Angst vor Zurückweisung oder erleben immer wieder ähnliche Beziehungsmuster.

Solche Erfahrungen können mit frühen Bindungserfahrungen zusammenhängen und Ausdruck eines Nervensystems sein, das gelernt hat, sich vor Verletzungen zu schützen.

Bindung – Beziehungsmuster – Nervensystem

In diesem Workshop bekommen Sie einen Einblick in das Zusammenspiel von Bindung, Nervensystem und Körper. Sie lernen verschiedene Bindungstypen kennen und erfahren in praktischen Übungen, wie sich Nähe, Distanz und Kontakt im eigenen Körper anfühlen.

Wie entstehen Bindungsmuster?

Unsere ersten Beziehungserfahrungen bilden die Grundlage dafür, wie wir Nähe, Vertrauen und Sicherheit erleben. Wenn wir als Kind verlässliche Unterstützung erfahren, entsteht meist ein Gefühl von Sicherheit. Waren Beziehungen dagegen von Unsicherheit, emotionaler Vernachlässigung oder Unberechenbarkeit geprägt, entwickeln sich häufig Schutz- und Anpassungsstrategien, die bis ins Erwachsenenalter nachwirken können.

Warum wiederholen sich Beziehungsmuster?

Viele Menschen erleben in Partnerschaften, Freundschaften oder anderen Beziehungen immer wieder ähnliche Dynamiken. Häufig reagieren wir dabei automatisch, ohne bewusst zu entscheiden, wie wir uns verhalten möchten.

Was heute belastend wirkt, war in früheren Situationen möglicherweise eine hilfreiche Schutzstrategie. Das kann sich zum Beispiel darin zeigen, dass wir Nähe suchen, uns zurückziehen, schnell auf Distanz gehen oder besonders stark auf bestimmte Situationen reagieren.

Sicherheit entsteht nicht nur im Denken, sondern zuerst im Körper. Wenn wir wahrnehmen, was in uns passiert, können neue Möglichkeiten entstehen

Welche Rolle spielt das Nervensystem?

Unser Nervensystem speichert Erfahrungen nicht nur als Erinnerungen, sondern auch als körperliche Reaktionsmuster. Deshalb reagieren wir in manchen Situationen automatisch mit Anspannung, Rückzug, Überanpassung oder dem Wunsch zu fliehen – oft, ohne genau zu verstehen, warum. Im Workshop lernen Sie, diese Reaktionen besser zu erkennen und erste Möglichkeiten kennen, Ihr Nervensystem zu unterstützen und zu regulieren.

Was erwartet Sie im Workshop?

  • ·ein besseres Verständnis Ihrer Bindungsmuster
  • mehr Wissen über die Zusammenhänge zwischen Bindung und Nervensystem
  • Übungen zur Selbstregulation
  • neue Perspektiven auf wiederkehrende Beziehungsmuster
  • Anregungen für mehr innere Sicherheit im Alltag
  • freiwilliger Austausch
  • Zeit für Fragen

Und natürlich darf auch Leichtigkeit und gemeinsames Lachen ihren Platz haben.

So arbeite ich

Es geht nicht darum, persönliche Erlebnisse in der Gruppe erzählen zu müssen. Vielmehr schaffen wir einen sicheren Rahmen, in dem Verständnis, Selbstwahrnehmung und neue Erfahrungen möglich werden.

Je nach Inhalt fließen Elemente aus der Traumatherapie, EMDR, Hypnose sowie körperorientierte Übungen zur Stabilisierung und Regulation des Nervensystems ein.

Nervensystem und Bindung – Sicherheit im Körper verstehen

Sicherheit, Alarm und Rückzug – das Nervensystem in Beziehung
Sie lernen, wie das Nervensystem in Beziehung auf Nähe, Distanz und wahrgenommene Sicherheit reagieren kann. Dabei geht es auch um Alarm- und Rückzugsreaktionen als natürliche Schutzreaktionen. In einer gemeinsamen Orientierungsübung erleben Sie, wie sich diese unterschiedlichen Zustände im Körper zeigen.

Bindungsmuster verstehen und erleben
Sie erhalten einen verständlichen Einblick in die verschiedenen Bindungsmuster und erleben in Übungen zu zweit, wie sich Nähe und Distanz im eigenen Körper anfühlen.

Regulation und sichere Verbindung
Mit körperorientierten Übungen erfahren Sie verschiedene Möglichkeiten zur Selbstregulation und erleben, wie sich Sicherheit und Verbindung im Kontakt anfühlen

Innere Sicherheit und Ressourcen stärken

Sicherer Ort und Tresor
Mit einfachen EMDR-inspirierten Übungen entwickeln Sie innere Bilder und Vorstellungen, die Ihnen Sicherheit und Abstand geben können. Diese Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und können dabei unterstützen, sich auch in herausfordernden Situationen wieder zu stabilisieren.

Ressourcen aktivieren
Sie entdecken, was Ihnen im Alltag Kraft, Halt und Sicherheit gibt, und stärken den Zugang zu diesen persönlichen Ressourcen. Die Übungen können leicht in den Alltag integriert werden und Sie dabei unterstützen, auch in herausfordernden Situationen bei sich zu bleiben.

EMDR erleben
Zum Abschluss erhalten Sie in der Gruppe einen praktischen Einblick in die EMDR-Methode. Sie erleben, wie bilaterale Stimulation eingesetzt wird und wie dabei Körperwahrnehmung und innere Bilder einbezogen werden.

Für Sie, wenn Sie merken,

  • Sie möchten bewusster wahrnehmen, wie Ihr Körper auf Nähe, Distanz und Kontakt reagiert
  • dass sich bestimmte Beziehungsdynamiken wiederholen
  • Sie möchten körperorientierte Übungen kennenlernen, die Sie bei Anspannung und zur Regulation unterstützen können
  • dass Sie sich einen geschützten Rahmen für eigenes Erleben und den Austausch in der Gruppe wünschen

Termin: 10. & 11. Oktober 2026
2 Tage | 10:00–16:00 Uhr | max. 6 Teilnehmer:innen
Traumasensibel begleitet | keine Traumabearbeitung
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen.

Kosten: 250 € für beide Tage
Nach Zahlung per Überweisung ist Ihr Platz verbindlich reserviert.

Frühbucherpreis für beide Tage: 220 € bei Anmeldung bis zum 18.09.26. Danach beträgt der reguläre Preis 250 € für beide Tage.

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Bindungsworkshop Symbol Nervensystem Schnecke

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